Nachrichten 2026
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Spitz auf Knopf – Schicksalsjahr 2026

Kolumne von Georg Gafron

Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt. Doch wieder ist für die meisten von uns die festliche Zeit um Jesu Geburt und die Jahreswende fast schon wieder aus dem Gedächtnis verschwunden. So klangvoll-fröhlich die Gläser auch geklungen haben, so herzlich die guten Wünsche für das noch so junge Jahr gemeint waren, ein wirklich hoffnungsvoller und kraftvoller Start ins Neue will nicht gelingen.

Die Stimmung im Lande und auch in seiner Hauptstadt ist einfach nicht so! Und wie immer in solchen Zeiten tut sich ein Widerspruch auf: Gefragt nach ihren ganz persönlichen Erwartungen, blickt immer noch eine Mehrheit der Befragten auf eine positive Entwicklung, wird hingegen nach der Perspektive für die Gesellschaft und das Land gefragt, überwiegen düstere Gefühle. Manche sehen diesen Gegensatz in der allgemeinen Miesmache durch die Medien begründet. Aber Fakten sind nun mal Fakten, ob es die anhaltende wirtschaftliche Misere oder die Erkenntnis ist, dass unser Land mehr ausgibt, als es erwirtschaftet, all dies spricht eine eigene Sprache.

Was aber fehlt, ist der Mut zur Wahrheit und die Angst, nicht nur der Politiker, diese klar auszusprechen. So aber kann auch kein Mut und keine Kraft zu einer wirklich notwendigen Wende entstehen. Verzagtheit statt das unbequeme Annehmen von Veränderungen und Herausforderungen bestimmen das Klima.

Zu all dem droht für den Herbst ein absehbares Fiasko, die Wahlen zum Abgeordnetenhaus könnten in einem dunkelrot-rot-grünen Narrenhaus enden. Mit sozialistischen Träumen vom Paradies, die sich bisher immer in der Praxis als Albtraum herausgestellt haben – mit massiver Abwanderung von Menschen und Kapital mit der Folge von Niedergang und Massenverelendung.

Doch all das muss nicht sein, denn die Mehrheit der Berliner, die das nicht wollen, müssen an der Wahlurne „Nein!“ dazu sagen.